FKK: Zugehefrauen sorgen für Kindersegen, Jugendraum wird Krabbeltreff

Heiko Müller kam als „Verirrter Weihnachtsmann“ und sang mit den närrischen Besuchern Weihnachtslieder

 

Dorfgeschehen: Zugehefrauen sorgen für Kindersegen, Jugendraum wird Krabbeltreff, das Dorfgeschehen glossierten Stephanie Orth und Ria Klopp

 

 

Kniebeugen für den Weihnachtsmann

 

 

Die Sitzung wurde von Ingo Appell geleitet

 

Einsparungen aus den verschiedensten Bereichen präsentierte Marion Appell als der „Rebell aus dem Rebellental“

 

Mit flotten Weisen heizte Miguel Kaiser als der „Stubenmusikant vom Darmstädter Hof“ die Stimmung an

 

Einen lustigen Theaterbesuch präsentierten Monika Rühl und Sylvia Press

 

Der verirrte Weihnachtsmann

 

16.02.10 - Feldkrücken - Die 18. Auflage der Faschingsveranstaltung des „Feldkrücker-Karnevals-Klub“ (FKK) war wieder einmal Fasching vom Feinsten. Am Dienstagabend boten die Akteure im vollbesetzten Dorfgemeinschaftshaus Büttenreden, interessante Zwiegespräche, Sketche und anspruchsvolle tänzerische Darbietungen. Nach der Begrüßung durch den Sitzungspräsidenten Ingo Appel, die erste, eine etwas seltsame Büttenrede, denn es kam ein Weihnachtsmann auf die Bühne. Er habe sich nicht verspätet, sondern sei ein Fastnachtsweihnachtsmann. Das närrische Publikum musste zunächst zwei Weihnachtslieder singen, die Kapelle musste zehn Kniebeugen machen, denn sie sei zu träge und eine Standpauke gab es für die Frauen und Männer im Saal. Zum Schluss mussten die Frauen den Männern verzeihen und die Männer ihren Frauen nicht nur Blumen schenken, wenn sie etwas ausgefressen hätten, sondern täglich. Abschließend schwor die närrische Gemeinde den Karnevalseid. Unter der Maske des verirrten Weihnachtsmannes verbarg sich Heiko Müller. Mit mehreren Schunkelliedern kam dann Miguel Kaiser, als der Stubenmusikant vom Darmstädter Hof auf die Bühne und heizte die Stimmung richtig an. Die Lachmuskeln wurden dann beim Sketch von Monika Rühl und Sylvia Press arg strapaziert, denn sie gaben einen Einblick in einen Theaterbesuch. Dabei wurde unter anderem auch das Frühstück ausgepackt, dass nicht gerade appetitlich roch.

Mit einer „Christlichen Büttenrede“ wartete dann Renate Rüsche auf. Nachdem sie einigen der Narren ihre Sünden vorgehalten hatte, versuchte sie die „sündigen Feldkrücker“ in den Orden des „Heiligen Feldkrückers“ aufzunehmen. Nach der Musik von ABBA folgte unter dem Motto: „Frauen aus der Großgemeinde“ eine Tanzdarbietung von Monika und Heidi Rühl, Sabrina Markwort, Sylvia Press, Ann-Kristin Fuchs, Julia Semmler, Jessica Volp, Ute Möller, Jasmin Schütter und Natascha Rahn.

Interessantes kam wieder beim Dorgeschehen ans Tageslicht. Natürlich standen die Wasser- und Abwasserbescheide an erster Stelle. Hier solle es Bürger geben, die bei den Oberrebellen sein, obwohl sie überhaupt nichts zu zahlen hätten. Die Jugend habe über eine Woche an der Theke im Jugendraum gebaut, da nach zwei Steinen immer eine Pause eingelegt worden sei. Der Jugendraum werde, da fast keine Jugendliche da seien, in Kürze zum wöchentlichen „Krabbeltreff“ genutzt, da die Geburtenzahl sprunghaft ansteige. Ursache dafür seien die Zugehfrauen, so war von Stephanie Orth und Ria Klopp zu hören. Diese in Gestalt der Schwiegermütter würden den Haushalt machen, sogar Schnee schippen und so seien die jungen Ehefrauen abends ausgeruht für ihre Männer und es bleibe Zeit für die wichtigen Dinge im Leben. Der Brand während der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr und die anschließende Feuerwache, eine Bauchtänzerin bei einem 70. Geburtstag und Geschichten über einen „Schweineflüsterer“ kamen zur Sprache und sorgten für viel Gelächter.

Die „Klofrau mit Mann“, ein gespielter Witz von Renate Rüsche und Michael Müller folgte im Anschluss. Garant für eine originelle Büttenrede ist alljährlich Marion Appel. Diesmal berichtete sie als „Rebell aus dem Rebellental“ über Missstände im Rebellental und wie man diese beheben könne. Sie zeigte auf, wie man Wasser sparen könne beim Toilettengang, beim Waschen oder bei der Müllverteilung in die Mülltonnen der Nachbar. Es müsse unbedingt gespart werden, denn das Ersparte werde für die Bezahlung der Bescheide der Stadt Ulrichstein benötigt. Höhepunkt der und Abschluss der über dreistündigen Sitzung war das Männerballett. Nur in blaues Licht getaucht boten Harry Klopp, Sebastian und Armin Rühl, Friedel Faust, Stefan Rühl und Michael Müller eine tänzerische Hochleistung.Bei der Veranstaltung wirkte außerdem als Gäste, die Rebgeshainer Jugend mit einer Tanzdarbietung als Römer und die Garde Ulrichstein mit dem Gardetanz mit. ++gr++


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