 | | Fotos: Denis Klug |
| 16.02.10 - Flieden - Wie jedes Jahr wurde auch in 2010 der Königreich-Fastnachtsumzug des Fliedener Carnevals Vereins vom DRK Flieden abgesichert. Insgesamt 15 Helferinnen und Helfer waren gemeinsam in über 90 Dienststunden am vergangenen Sonntag im Einsatz. Der aus über 60 Fußgruppen und Wagen bestehende Faschingsumzug zog in diesem Jahr aufgrund des Winterwetters und der Schneemassen durch weniger Straßen als im Vorjahr. Dies hatte jedoch auch zur Auswirkung, dass sich die Menschenmassen im Zentrum von Flieden gesammelt hatten. Die Sorge über eine erhöhte Unfallgefahr durch die Schneemassen, bewahrheitete sich nicht.
Nach der Absicherung des Umzuges stellte das DRK den Sanitätsdienst im Bereich des Rathauses in Flieden sicher. Neben den Einsatzkräften des DRK waren auch noch die Fliedener Feuerwehr zur Absicherung der Straßensperren während des Umzuges im Einsatz. Im Einsatz waren 13 Helfer des DRK Flieden sowie zwei Helfer aus dem Kreisverband Fulda mit einem Rettungswagen (RTW) zur Unterstützung. Die Einsatzleitung des DRK Flieden sowie die San-Station waren mit der Einsatzleitung der Polizei am Rathaus in Flieden untergebracht. Der Mannschaftstransportwagen (MTW) machte den Abschluss und verfolgte dem Umzug bis zum Ende als letzte Zugnummer. Insgesamt gab es während des Umzuges vier „Rettungspunkte“ an denen Helfer des Deutschen Roten Kreuzes bereit standen. Die San-Station im Bereich des Ortskerns am Fliedener Rathaus, ein Fußtrupp im Bereich der Gaststätte Zentrum, ein RTW im Bereich der Gaststätte zum Grünen Baum und ein MTW am Zugende.
Nach der Einsatzbilanz seien während des Umzuges und danach 17 verletzte Personen versorgt worden, deutlich mehr Einsätze als im Vorjahr. Viermal mussten Personen im umliegende Krankenhäuser gebracht werden, davon war einmal zwingend ein Notarzteinsatz des Rettungshubschraubers Christoph 28 aus Fulda erforderlich. Die restlichen seien kleinere Vorfälle gewesen. +++
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