Bunt gemischter KIKIRIKI-Lindwurm - Kritik an Windkraft und Mülltonnen

16.02.10 - Freiensteinau - Mit Sonnenstrahlen und einem besonderen Valentinslächeln wurden die Narren aus Nah und Fern von den Kikiriki-Tollitätten Prinz Alexander und seiner Prinzessin Joana sowie dem Kronprinzenpaar Marvin und Lara empfangen. Dabei harrten die Narren beim fast zweistündigen Lindwurm bei eisigen Temperaturen standfest aus und bejugelten, klatschten und schunkelten am Straßenrand kräftig mit. Sie sorgten auch im 109. Jahr seit Bestehen des Freiensteinauer KV Kikiriki für ausgelassene Karnevalsstimmung.

Mit fast 70 Gruppen zählte der Freiensteinauer Lindwurm zu den größten der Region, wobei Fußgruppen bunt gemischt mit den Motivwagen und den drei Spielmannszügen aus Neuhof, Brachtal und Blankenau für farbenfrohe Stimmung sorgten. Die Freiensteinauer Jugendgruppe nahm mit ihrem Motivwagen die aktuelle Gemeindepoltik und die Windkraftanlagen aufs Korn. „Baut Fleschenbach mit Windkraft zu, dann ham mir alle Ruh“, so die einfache Lösung der Jugend. Auch das neue Müllkonzept bekam sein Fett ab: „Die ZAV bringt große Tonne, die mir gar net voll bekomme“ und spielten auf die neuen überdimensionalen Mülltonnen an, die seit neustem an die Haushalte im Vogelsbergkreis ausgegeben wurden.

Mit einem originellen Wagen glänzten die Steigertaler, die ihr Prinzenpaar mit Hilfe eines Holzvollernters schaukelnd in die Höhe hoben. Die Hörgenauer hatten das Thema: „Bauer sucht Frau“ und forderten gleichzeitig einen fairen Milchpreis. Aktuell waren auch die Hainzeller Handballer, die Schumi zwar als einen alten Mann bezeichneten, der aber mit Mercedes jetzt noch einmal richtig angreife. +++

Fotos: Burkhard Fehl



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