22.02.10 - REGION - Wenn sich am Sonntag nach Fastnacht die Dämmerung breit macht, dann wissen die "Fachleute" genau - es ist Zeit fürs "Hutzelfeuer". Am so genannten "Hutzelsonntag" brennen wieder in der Rhön und im Fuldaer Land hunderte der traditionellen Hutzelfeuer - weithin sichtbar wie ein "Lichterband" von Berg zu Berg. Und dazu gesellt sich natürlich der typische Brandgeruch. In vielen Dörfern und Stadtteilen ist es zugleich der Höhepunkt einer wochenlangen Sammelarbeit, wenn ausgediente Weihnachtsbäume, Baumschnitt, Reisig und dergleichen in Flammen aufgehen. Mit dem Hutzelfeuer wird seit langer Zeit symbolisch der Winter aus dem Land getrieben. Viele wünschen sich indessen innig, dass die Kälte auch tatsächlich "ausgetrieben" wird, denn sie sehnen sich nach dem Super-Winter nach etwas sonnigeren und wärmeren Tagen.
Sehen Sie nachfolgend eine BILDERSERIE vom Treffen der Fuldaer Karneval-Gesellschaft (FKG), die sich ab dem Nachmittag im Fuldaer Schützenhaus traf. Dort gab es zunächst Kräppel, Kaffee und Kuchen und bei Einbruch der Dunkelheit wurde der neue und 48. "Hutzelprinz" gekürt - in diesem Jahr ist es Stephan Jung (44), der Vater des amtierenden Prinzenmariechens Sarah Jung. Diesen Brauch gibt es bereits seit 50 Jahren. Etwa 200 Mitglieder und Gäste gaben diesem "Hutzelfest" einen schönen Rahmen, bei dem auch viele Erinnerungen der vergangenen Kampagne ausgetauscht wurden. Unter den Gästen nicht nur viele frühere Hutzelprinzen, sondern auch (in Zivil) der amtierende Prinz Philipp Audiator der 69., der inzwischen von seiner Erkrankung deutlich genesen ist und sich ab heute bei einem einwöchigen Urlaub in der Türkei ganz auskurieren will. +++
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