"Es meckert die Geiß 2010 - so herrlich närrisch in der Hochburg der Rhön"

15.02.10 - GEISA - Hinauf und hinunter durchs bergige Geisa, vorbei an kleinen Fachwerkhäusern und über kopfsteingepflastertete Gassen schlängelte sich auch dieses Jahr der größte Rosenmontagsumzug Südthüringens. Auf insgesamt knapp drei Kilometern tanzten unter anderem zahlreiche Garden, Cowboys, Ägypter, Rocker, Blumen, Wichtel und andere märchenhafte Gestalten durch den Rosenmontag.

Neben den Gruppen aus den eigenen "Geisaer" Reihen waren auch viele Gäste angereist, um mit ihren Wagen und Motiven für karnevalistische Stimmung zu sorgen. Von der Rhön-Ulstertal-Schule über die Schleider Straße zur Alleestraße, der Athanasius-Kircher-Straße weiter zum Marktplatz und schließlich über die Werner-Deschauer-Straße, die Bahnhofstraße, die Straße des Friedens bis zum Kulturhaus zogen die knapp 70 Motivgruppen - die meisten davon zu Fuß unterwegs..

Der Fastnachtbrauch hat in Geisa eine lange Tradition, der erste Beleg dafür stammt bereits aus dem Jahre 1786. Ganz wichtig ist zur Geisaer Fastnacht natürlich eines: die Geiß. Und getreu dem Motto: "Es meckert die Geiß 2010 - so herrlich närrisch in der Hochburg der Rhön" führte diese natürlich auch in diesem Jahr den Geisaer Umzug an. Zudem hatte sie sogar einen Kumpel mitgebracht: selbst ein Kamel hatte sich auf den Weg nach Geisa gemacht, um an Südthüringens längstem Rosenmontagszug teilzunehmen. (pakü) +++

So, wie es sich gehört: die Geiß darf in Geisa zum Rosenmontagsumzug nicht fehlen.

Fotos: pakü

Zahlreich waren die Besucher nach Geisa gekommen, um die knapp 70 Motive zu betrachten.

Dicht drängten sich die Besucher um den Geisaer Marktplatz.

Ein Hauch venezianischer Karneval in der Rhön...



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